16.03.2015, 11:01 Uhr
Aus Sicht des Bezirksbürgermeisters
Zwei Themen haben uns in Porz in den letzten Tagen sehr beschäftigt. 

Die vorgestellte Machbarkeitsstudie für Porz -Mitte und der Ankauf des Praktiker-Markt in Eil
Porz Mitte Hertiegebäude

Die Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie ist aus meiner Sicht durchaus zu begrüßen, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass der ganze Prozess schneller zum Abschluss gekommen wäre. Wenn wir die Inhalte der Studie betrachten, kommt aus meiner Sicht nur eine große Lösung in Betracht. Dies bedeutet für mich, dass das ehemalige Hertiegebäude abgerissen werden muss, auch wenn dies auf den ersten Blick die teurere Lösung ist. Jedoch darf nicht übersehen werden, dass neben den finanziellen Aspekten auch die Zukunftsfähigkeit der Porzer Innenstadt berücksichtigt werden muss. Porz hat dies nicht nur nach dieser langen Durststrecke verdient, sondern es ist auch zwingend erforderlich, die neue Mitte Porz für die Zukunft dauerhaft fit zu machen. In dieser Frage bin ich mit allen Porzerinnen und Porzer einig: Wir brauchen einen schnelle und richtungsweisende Entscheidung.  Da ich täglich in der Porzer Innenstadt unterwegs bin und auch die Hertie Ruine damit jeden Tag ertragen muss, fordere ich unsere Stadtverwaltung auf, nach der Studie schneller zu handeln als es bis jetzt der Fall gewesen ist. Die Bauzeit wird noch lange genug
dauern, aber wir in Porz haben einen Anspruch darauf, dass jetzt endlich schnell gehandelt wird, damit die Hoffnung auf eine attraktive und neue Innenstadt nicht stirbt. Ich werde als Porzer Bezirksbürgermeister meinen Teil dazu beitragen.

 

Praktiker-Markt in Eil 

In der vergangenen Woche hat die Stadt Köln den Praktiker-Markt ersteigert. Bei vielen Menschen ist es dabei auf Unverständnis gestoßen, das die CDU Ratsfraktion hier zugestimmt hat. Die Porzer CDU, in Übereinstimmung mit der CDU-Bezirksvertretungsfraktion und mit mir, haben an diese Entscheidung Bedingungen gestellt.

  1. Die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft wird auf den 30.06.2016 begrenzt.
  2. Die Anzahl der dort untergebrachten Flüchtlinge wird auf max. 300 beschränkt.
  3. Auf einen Ausbau des anhängenden Bürokomplexes wird verzichtet.
  4. Bei der künftigen Auswahl der Flüchtlings-Standorte ist eine gleichmäßigere Verteilung im Stadtgebiet zu gewährleisten.

 

Für die spätere Nutzung gibt es vielfältige Möglichkeiten, wie z.B. eine Bebauung mit Studentenwohnungen. . Studenten hätten eine optimale Anbindung zur Uni mit dem ÖPNV und eine unmittelbare Autobahnanbindung.

 

Es ist meine feste Überzeugung, und hier bin ich im Einklang mit der Porzer CDU und der CDU Fraktion in der Porzer Bezirksvertretung, dass es für uns in Porz besser ist, wenn dieses Objekt in städtischer Hand ist. Porz leistet bereits jetzt einen überproportionalen Beitrag zur Unterbringung der Flüchtlinge.

aktualisiert von Henk van Benthem, 06.04.2015, 14:20 Uhr

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